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Schmuck und Literatur für die Wallfahrt nach Santiago de Compostela


Schmuck und Literatur für die Wallfahrt nach Santiago de Compostela

Da ich selbst viele und lange Wanderungen unternehme, lege ich beim religiösen Schmuck großen Wert auf Tauglichkeit. Kein unnötiges Beiwerk das beim wochenlangen Laufen auf dem Camino nicht behindert. Hier habe ich Ihnen eine solche, eher praktische Pilgerschmuck Kollektion auch zum Jakobsweg zusammengestellt. Ein Ideales Geschenk nicht nur für Herren geeignet.

Pilgern ist heute wieder in Mode. Doch es ist nicht nur ein Trend. Auch die besondere Wirkung auf Körper und Geist durch diese außergewöhnliche Reiseerfahrung lässt viele ein kurzes oder längeres Stück auf den bekannten Pilgerstraßen wandern.

Die Stätten der Heiligen

Bereits mit den frühen christlichen Gemeinden entstanden Geschichten und Legenden um Heilige. Diese Männer und Frauen hatten für ihren Glauben Verfolgung und Leid auf sich genommen oder sich selbst schweren körperlichen und seelischen Prüfungen ausgesetzt. Sie zogen sich in die Einsamkeit der Wüste zurück, opferten sich für die Krankenpflege auf, linderten die Not von Armen und taten alles in ihrer Macht stehende, um den christlichen Glauben zu leben und zu verbreiten. Einer dieser glaubenstreuen Menschen war der Apostel Jakobus der Ältere, der 44 nach Christus unter König Herodes Agrippa I. den Märtyrertod erlitt. Seit dem 8. Jahrhundert wird der hl. Jakobus in Santiago de Compostela verehrt. Im Mittelalter war die Jakobuswallfahrt die größte europäische Pilgerbewegung. Pilgerstraßen führten durch ganz Europa nach Santiago de Compostela. Noch heute können diese historischen Strecken erkundet werden. Viele davon führen auch durch Deutschland. Damit die Pilger sich (damals wie heute) nicht verirren, sind Wegmarkierungen angebracht – die berühmte Jakobsmuschel.

Pilgern – eine Jahrhunderte währende Tradition

Eine Peregrinus war im lateinischsprachigen Mittelalter ein Wanderer. Diesen Wanderer führte seine Pilgerschaft nach Jerusalem, an die Stätten des Wirkens und Sterbens Jesu. Doch diese Wallfahrten waren schwierig und gefährlich. Durch die Reliquien entstanden weitere Pilgerzentren in Europa. Diese lagen näher und waren nicht so gefahrvoll zu erreichen. Wer bis nach Compostela gepilgert war, erhielt dort im Mittelalter die Jakobsmuschel als Zeichen für die erfolgreiche Wallfahrt. Schon im Mittelalter waren dies nicht nur natürliche Muscheln. Auch Nachbildungen in Silber oder Stein konnte der Pilger dort erwerben. Heute werden die Jakobsmuscheln gerne als Pilgerschmuck und Pilgeranhänger, Schlüsselanhänger oder ein anderes Schmuckstück getragen. Und auch viele weitere Zeichen des christlichen Glaubens sind Anhänger der Muschel als Kreuzanhänger oder Rosenkranz-Anhänger bei den Pilgern sehr beliebt. Ob große Pilgerreise oder stilles Gebet, der Beistand des Heiligen Jakobus wird auch im 21. Jahrhundert noch gesucht. Der Jakobsweg lässt sich auf viele verschiedene Weisen erfahren. Mit unterhaltsamen Geschichten und Büchern zum Thema Jakobsweg ebenso wie auf der eigenen, ganz individuellen Reise. Zur Ausstattung der Pilger gehörten früher wie heute Hut, Stab und eine Pilgertasche, in der beispielsweise der Rosenkranz aufbewahrt wurde. Und vertrauen darf man unterwegs auf den hl. Jakobus, der als Handschmeichler Beistand leistet, wenn der Weg schon einmal etwas schwierig ist.

Der Jakobsweg, Jakobusweg.

Der Jakobsweg ist einer der bekanntesten Pilgerwege weltweit. Als Jakobsweg wird jedoch nicht nur ein einziger Weg bezeichnet, es gibt viele unterschiedliche Wege in ganz Europa, die allerdings alle das gleiche Ziel haben: das angebliche Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien.

Zum ersten Mal erwähnt wird der Jakobsweg 1047 in einer Urkunde des Hospitals von Arconada. Dort wird er als die nordspanische Hauptverkehrsachse bezeichnet, als Weg, der von Pilgern des heiligen Jakobus sowie Peter und Paul begangen wurde. Diese erste Erwähnung der Straße bringt diese von Anfang an mit dem Grab des heiligen Jakobus in Verbindung. Der Pilgerweg wird auch als Sternenweg bezeichnet.

Neben Rom und Jerusalem entwickelte sich die Grabstätte in Santiago de Compostela im Mittelalter  zum dritten Hauptziel der christlichen Pilgerfahrt. Den Menschen wurde leicht verständlich ein versöhnender Christus vermittelt, dessen Wirken durch die Fürsprache des heiligen Jakobus den Menschen zuteil werde.

Die Könige von Asturien und später von León machten Jakobus zu ihrem Schutzheiligen und vertrauten ihm besonders als „Schlachthelfer“. Seit ca. 930, nachdem Nordspanien komplett dem christlichen Herrschaftsgebiet eingegliedert wurde, gab es wohl vereinzelt Pilger aus Aquitanien und dem Bodenseegebiet.

Seit den 1970er Jahren erlebt die Pilgerschaft auf dem Jakobsweg einen starken Aufschwung. 1982 besuchte sogar Papst Johannes Paul II Compostela und rief dazu auf, die Wurzeln des Jakobswegs wieder zu beleben.

Pilgerschmuck und Gebrauchsgegenstand: Die Jakobsmuschel

Im Mittelalter konnte man bei allen Pilgerzielen sog. Pilgerabzeichen erwerben. Sie sollten die Pilger auf dem Heimweg und auch in der Heimat schützen. Das Pilgerabzeichen der Santiago-Pilger war seit jeher – auch heute noch - die Jakobsmuschel, die ursprünglich auch als Nachweis dafür diente, dass der Pilger die Reiseauch  tatsächlich gemacht hatte.

Später, etwa im  13. Jahrhundert wurde stattdessen ein Beglaubigungsschreiben ausgehändigt, welches die Reise bestätigte. Weiterhin hatte die Jakobsmuschel zu damaligen Zeiten auch einen praktischen Nutzen, sie konnte von den Pilgern zum Wasserschöpfen verwendet werden.

Während des Mittelalters galt die Muschel als Kennzeichen für Pilger allgemein. Muscheln wurden an die Kleidungsstücke genäht und so wurde zum Ausdruck gebracht, dass der Träger ein Pilger war.

Heute ist die Jakobsmuschel den Pilgern eine Art Orientierungshilfe, ihr Symbol findet man die Muschel als Zeichen an vielen Stellen des Jakobsweges.

In unserem Shop finden sie Jakobsmuscheln in verschiedenen Ausführungen und Materialien. Als Schlüsselanhänger, als Halskette oder als Jakobsweg-Rosenkranz.

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