Kreuze

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Christliche Kreuze – ihre religiöse Symbolik und Bedeutung

Stets wird das Holzkreuz - werden insbesondere Wandkreuze -  als geoffenbarte Verbindung zwischen dem Irdischen und dem Göttlichen gesehen. Die lange Achse von oben nach unten zeigt die Verbindung von Gott und Welt, wohingegen die kurze Querachse für die Liebe der Menschen untereinander steht. Dort, wo sich die Achsen mitten im Kreuz treffen, wird Gottes Liebe zu den Menschen offenbar. Damit symbolisiert dieses Holzkreuz, insbesondere als Wandkreuz und Kruzifix, den Opfertod Jesu Christi und die Verbundenheit des Menschen mit der Erde als Gottes Schöpfung. Gleichzeitig steht ein solch schlichtes Holzkreuz für die Aufhebung und Einswerdung der Gegensätze: Himmel und Erde, Geist und Materie, das Männliche und das Weibliche treffen sich in der Mitte des Kreuzes, wo Gottes Gegenwart spürbar wird.

Das Schieferkreuz – Kunstwerk und Symbol des gekreuzigten und wieder auferstandenen Christus

Das besondere an einem Schieferkreuz? Jedes einzelne Schieferkreuz ist ein Unikat und keines dieser Kreuze gleicht exakt dem anderen. Denn der Werkstoff für ein Schieferkreuz ist ein ganz besonderer: Schiefer wird in sogenannten Schieferbrüchen in Platten abgebaut. Diese Platten, woraus letztlich auch Ihr Schieferkreuz als Wandkreuz gefertigt wird, sind mehr als 180 Millionen Jahre alt. Für ein Schieferkreuz stehen drei verschiedene Farbvarianten zur Verfügung: Poseidongrau dunkel, Antik dunkel und Lavagna dunkel. Steinmetze und Bildhauer, die Kreuze, insbesondere Wandkreuze aus Schiefer herstellen, schätzen die unterschiedlich strukturierte, dunkle Oberfläche, deren ausgestanzte Formen – sogenannte Auslaserungen – beim fertigen Schieferkreuz für faszinierende Lichteffekte sorgen. Ein Wandkreuz aus Schiefer lädt deshalb nicht nur zur Andacht ein. Berühren Sie Ihr Schieferkreuz ruhig bei jeder Andacht mit den Händen und lassen Sie diese besondere Struktur, die Ihr Wandkreuz aufweist, jedes Mal aufs Neue ganz haptisch und handschmeichlerisch auf Sie wirken.

Religiöse Kunst – Ein Schieferkreuz als Grundlage für Ihr individuelles Wandkreuz

Obwohl ein schlichtes Schieferkreuz für sich selbst spricht, schätzen Steinmetze Schiefer auch als Grundlage für ein Wandkreuz, das sich mit vielen anderen Materialien ergänzen lässt. Wird der Christusleib auf ein Schieferkreuz aufgebracht, so werden schlichte Kreuze zu einem Kruzifix – vom Lateinischen Crucifixus, gekreuzigt. Moderne Darstellungen des Kruzifix‘ mit einem Schieferkreuz als Grundlage formen den Christusleib häufig aus Bronze. Aber auch Kreuze auf Kreuzen – ein Schieferkreuz als Basis und darauf ein weiteres Kreuz aus einem anderen Material – sind begehrte Varianten, wenn es darum geht, ein Wandkreuz auszusuchen. So lässt sich das dunkle Schieferkreuz sehr gut um ein aufgebrachtes, helles Holzkreuz ergänzen. Daraus ergibt sich ein Wandkreuz von ganz besonderer Symbolik: Das schwere, dunkle Schieferkreuz als Symbol für Christi Leiden und Kreuzestod und das leichtere, helle Holzkreuz, das wie kein anderes Material dem Ursprung dessen, was Kreuz und Tod bedeuten, sehr nahekommt. Wer den erlösenden Charakter von Kreuz und christlichem Glauben in den Mittelpunkt von Wandkreuz und Andachtsraum stellen will, entscheidet sich gerne auch für ein Glaskreuz auf dem Schieferkreuz. Ein Glaskreuz, insbesondere aus buntem, fröhlichem Fusingglas, zeugt von der Freude aller Christen darüber, dass ihnen mit Christi Tod am Kreuz ihre Sünden vergeben sind sowie von ihrem Glauben an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Das Glaskreuz – Symbol des gekreuzigten und wieder auferstandenen Christus

Kaum eine Kreuzesdarstellung zeigt mehr den befreienden, erlösenden Charakter der christlichen Botschaft, als ein helles Glaskreuz in fröhlichen Farben, das, je nach Lichteinfall, immer wieder anders aussieht. Wer Kinder hat und sich zu Hause ein Wandkreuz aufstellen will, wählt besonders gerne ein Glaskreuz, bevorzugt aus Fusingglas. Denn wenn Kinder sehen, wie bunt und vielfältig sich das Licht in diesem Glaskreuz spiegelt, dann ist die christliche Lehre als frohe Botschaft ganz einfach zu vermitteln: So, wie sich die Sonne zu freuen scheint, dass sie mit diesem Glaskreuz um die Wette funkeln kann, so dürfen wir als Kinder Gottes bereits hier auf Erden fröhlich sein, weil Christus für uns gestorben und wieder auferstanden ist, damit wir in ihm froh werden.

Religiöse Kunst und Kreuze – vom schlichten Holzkreuz zum üppig gestalteten, sakralen Kunstwerk

Wurden bis ins 10. Jahrhundert nach Christus Kreuze noch meist als schlichtes Holzkreuz in Form eines Balkenkreuzes in kirchlichen Räumen aufgestellt, so wird ab dem späten Mittelalter das Holzkreuz als Wandkreuz von der Darstellung als Kruzifix mehr und mehr abgelöst. Als älteste Darstellung vom Wandkreuz als Kruzifix gilt das Gero-Kreuz im Kölner Dom, das etwa auf das Jahr 980 n.Chr. datiert ist. Die detaillierte Ausschmückung des Leibes Christi am Kreuz sollte mehr Mitleid erwecken, als das rein symbolische Holzkreuz. Dornenkrone, Kreuzesmale und die plastische Darstellung der blutenden Seitenwunde Jesu zeigen bis weit in die Barockzeit hinein, dass Christus als Mensch gelitten hat und gestorben ist – zur Vergebung aller menschlichen Sünden. Je drastischer Holzkreuz und Wandkreuz dieses Leiden schilderten – so spiegelt es das religiöse Denken dieser Zeit – desto deutlicher werden die Erlösungssehnsucht aller Gläubigen und der Glaube an ein erlöstes Weiterleben im Jenseits, wie es uns diese kunstvoll ausgestalteten Kreuze bis heute eindrucksvoll vor Augen führen.

 

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