Märtyrer

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Märtyrer – Glaubenszeugen bis in den Tod

Wenn wir heute den Begriff Märtyrer ins Deutsche übertragen, verwenden wir ein Wort, das sich seit dem 17. Jahrhundert eingebürgert hat: „Blutzeuge.“ Die Christenheit verehrt als solche Männer und Frauen, die um ihres Glaubens willen verfolgt wurden und eines gewaltsamen Todes gestorben sind.

Das war nicht immer so: Ursprünglich waren Märtyrer schlicht Zeugen – in der Antike Zeugen vor Gericht, im Neuen Testament dann Glaubenszeugen, die sich offen, in Wort und Tat, zu Jesus Christus und zum christlichen Glauben bekannten. Dies erklärt auch den Namen; denn das griechische Wort Martyrion heißt, ins Deutsche übersetzt, Zeugnis.

Stephanus – aus Glaubensgewissheit zu Tode gesteinigt

Lass mich an dich glauben, wie Stephanus, es tat … Viele kennen dieses Lied; handelt es doch vom ersten christlichen Märtyrer, dessen Martyrium die Bibel bezeugt. Bis heute ist Stephanus einer der bekanntesten Märtyrer im christlichen Kulturkreis. In der Apostelgeschichte, Kapitel 7, Vs 54 – 59 werden sein Leben als Diakon der Gemeinde in Jerusalem und seine Steinigung vor den Toren der Stadt hinter dem Damaskus-Tor beschrieben.

Dargestellt wird Stephanus als Diakon – und damit als Lehrer der Gemeinde - geschmückt mit Palme; Buch und Steinen.

Laurentius – ein Blutzeuge des Glaubens, bei lebendigem Leibe verbrannt

Laurentius, der Erzdiakon von Rom, gehört ebenfalls zu den bekanntesten Blutzeugen des christlichen Glaubens. Als Archidiakon von Rom war er zuständig für die Finanzverwaltung der Stadt und sollte das Kirchenvermögen an den römischen Kaiser und Christenverfolger Valerian abtreten

Er weigerte sich und verteilte alles Gut und Geld an die Armen der Stadt, die er als den wahren Schatz der Kirche bezeichnete. Daraufhin ließ Valerian ihn bei lebendigen Leibe auf einem Rost verbrennen. Auch diese Feuerqualen soll Laurentius klaglos ertragen haben. Als seine letzten Worte gelten, an Kaiser Valerian gerichtet: „Du armer Mensch! Mir ist dieses Feuer eine Kühle; dir aber bringt es ewige Pein.“

Dargestellt wird Laurentius als Archidiakon und mit dem Rost, auf dem er zu Tode gefoltert wurde; häufig auch mit Märtyrerpalme sowie mit Münzen und Geldbeutel.

Das Hieronymitenkloster, Teil der mächtigen Klosteranlage El Escorial in Spanien, erbaut unter Philipp II. von Spanien, ist dem Heiligen Laurentius geweiht. Ihm zu Ehren besteht der Grundriss der riesigen architektonischen Anlage aus einem Gitter, das an den Rost erinnern soll, auf dem Laurentius verbrannt wurde.  

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