Heiligenfigur Diakon mit Palmzweig Holz, geschnitzt handbemalt


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Beschreibung

Südtiroler Holzschnitzer bei der Arbeit Südtiroler Fassmalerin bei der Arbeit

Diakon mit Palmzweig Holz, geschnitzt - Heiligenfiguren

Geschichte:

Das Wort Diakon kommt aus dem Griechischen – diakonia heißt übersetzt so viel wie Dienst. Unserem heutigen Verständnis nach steht ein Diakon eine Stufe unter dem geweihten Priester; aber das war zu Zeiten der ersten Christen, v.a. auch der ersten Christenverfolgungen, noch anders. Damals, etwa um 300 n.Chr., verlieh noch Papst Marcellinus  höchst persönlich einem Mann und späteren Märtyrer die Diakonswürde. Dieser Diakon hieß Cyriacus.

Er wurde von dem Christenverfolger Diokletian und dessen Mitkaiser Maximian – ebenfalls ein Christenhasser – zusammen mit anderen frommen Christen zur Zwangsarbeit beim Bau einer römischen Therme gezwungen. Erst als er Arthemia, die besessene Tochter Diokletians, heilen konnte, ließ Diokletian von seiner Verfolgung ab und schenkte Cyriacus stattdessen ein Haus in Rom. Nachdem dieser zunächst in Babylon auch die besessene Tochter des Perserkönigs Sapor, Jobia heilte, kehrte er nach Rom in sein Haus zurück. Er lebte dort mit frommen Gefährten einige Jahre in Frieden und verbrachte sein Leben mit Beten und guten Werken. Nach der Abdankung Diokletians 305 n.Chr. übernahm Maximian alleine die Herrschaft und ließ Cyriacus mit heißem Pech übergießen und gemeinsam mit seinen Gefährten Smaragdus, Largus und Sisinus sowie 18 weiteren Christen enthaupten. Ein römischer Statthalter ergriff von Cyriakus‘ Haus Besitz und spottete dem Märtyrer, indem er an der Stelle badete, wo Cyriacus zu taufen pflegte. Als er aber an eben dieser Stelle ein Festmahl mit 19 Freunden hielt, starben diese alle zusammen eines plötzlichen Todes. Die Legende erzählt, hernach wurde das Bad geschlossen und die Heiden fingen an, die Christen zu fürchten und in Ehren zu halten.

Die Leichname von Cyriakus und seiner Gefährten wurden auf dem Grundstück der Christin Lucina an der Via Ostiensis beigesetzt. Cyriacus, der auch zu den 14 Nothelfern gehört, wurde bereits seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. als Märtyrer verehrt.

Nördlich der Alpen nahm die Verehrung des Cyriakus in Franken am meisten zu, nachdem an Cyriakus‘ Gedenktag, dem 8. August 1266, sich die Mehrheit des Domkapitels von Würzburg gegen den Bischofskandidaten der Minderheit durchsetzen konnte.

In der heutigen Pfalz wird Cyriakus insbesondere in allen Weinbauorten rund um Deidesheim, wo er häufig Kranke behandelt haben soll, verehrt.

Seine Attribute sind das Buch als Exorzismustext und das Schwert. Er gilt als Patron der Zwangsarbeiter und des Weinbaus. Cyriakus wird angerufen bei schwerer körperlicher Arbeit, gegen Versuchung und böse Geister sowie gegen Besessenheit und Anfechtungen in der Todesstunde.


Echte Südtiroler Holzschnitzereien aus dem Grödnertal.

  • Hölzer: Bis zu einer Figuren-Höhe von 39 cm aus Bergahorn, ab 40 cm aus Lindenholz.
  • Für die Skulpturen werden nur edelste und jahrelang (mind. 5 Jahre) trockengelagerte, handverlesene Hölzer verwendet.
  • Der Handwerksmeister prüft das Holz einzeln auf einwandfreien Wuchs, Risse, Äste und Harz.
  • Die Ausführung: -coloriert- (handbemalt) bedeutet, dass die Figur nach dem Schnitzen noch mit Ölfarben aufwändig von Hand bemalt (Maserung sichtbar !Qualitätsmerkmal!) und mit Schlagmetallfolie vergoldet wird. Die Bemalung erfolgt ausschliesslich durch den geprüften Fassmaler/in mit abgelegter Meister- oder Gesellenprüfung.
  • Modelle: Alle Modelle sind vom Meister selbst entworfen, dadurch befinden sich die Urheber-Rechte ausschließlich in Familienbesitz.
  • © Sämtliche Modelle sind registriert und gesetzlich geschützt!

Die Holzfiguren werden von erfahrenen Schnitzern in feinster Handarbeit filigran ausgearbeitet.
Jede Skulptur wird vor der Auslieferung sorgfältig überprüft und vom Schnitzer mit einem Qualitätszertifikat versehen.

Hochwertige ausgearbeitete Handarbeit durch eine namhafte Künstler- und Bildhauerfamilie. Diese entstammt aus einer Holzbildhauer-Generation aus dem Grödnertal (Dolomiten), wo diese Handwerkskunst bereits in der Mitte des 17. Jahrhunderts entstand.

Passende Konsolen finden Sie hier

Artikelnummer: DES-7300-20
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