Fachbuch Theologie

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Theologische Fachbücher wenden sich nicht nur an Theologieprofessoren und hauptamtliche Würdenträger der großen Konfessionen. Damit ihr Hoffnung habt – Die Dokumentation zum 2. Ökumenischen Kirchentag in München 2010 zielt ganz bewusst auf engagierte Laien, die anhand dieser theologischen Standortbestimmung nachvollziehen können, wie der oftmals steinige Weg der Ökumene im Vertrauen auf das Vaterunser und auf das gemeinsame Glaubensbekenntnis weiter beschritten werden kann.

Längst angekommen in der Ökumene ist dagegen der katholische, brasilianische Theologe Leonardo Boff, ein entschiedener Vertreter der Theologie der Befreiung. Für ihn zeigt sich christliches Leben – weitestgehend unabhängig von der Konfession – in den Tugenden der Gastfreundschaft, der Toleranz und der Tischgemeinschaft. Nur so kann sich seiner Meinung nach ein erdumspannender, Gott- und menschenwürdiger Geist entwickeln und entfalten, der nie so notwendig war wie in unserer Zeit. Die Vielfalt der Ausdrucksformen religiöser Identität ist dabei wichtig aber nicht ausschlaggebend; was zählt ist der Geist der Liebe, der alle Menschen vereinen und versöhnen kann und soll mit Gott.

Reiner Sörries nimmt in seinem Titel Ruhe sanft gleich zwei Zitate auf: Das berühmte Requiescat in pace, abgekürzt, R.I.P, das auch heute noch viele Grabsteine ziert und auf Deutsch Ruhe in Frieden heißt. Und den wunderbaren Schlusschor aus Bachs Matthäuspassion: Ruhe sanfte, sanfte ruh. Es geht ihm darum, wie eine Welt mit dem Gedenken an ihre Toten umgeht – von den frühchristlichen Katakomben bis hin zu der neuesten Entwicklung einer Waldbestattung. Kenntnisreich und mit viel Liebe zum Detail setzt er seine Leser davon ins Bild, wie der lange für ewig gehaltene Friedhof der Erinnerungen in unserer individualisierten Gesellschaft  langsam aber sicher einer großen Vielfalt von Beisetzungsmöglichkeiten weicht. Dabei wendet er den Blick sowohl zurück in die Geschichte – wagt aber auch den Ausblick in die Zukunft eines Friedhofs, der dann kein eingefriedeter, begrenzter Raum mehr sein wird.

Eine besonders spannende Herausforderung hat Alex Stock angenommen. In Liturgie und Poesie spürt er der Poetik biblischer Lieder und Gebete nach. Setzt sich ein dafür, dass dieser besonderen Sprache Rechnung getragen wird und dass sie in unseren Gottesdiensten nicht zu kurz kommt. Gerade, weil sie vielen Menschen Halt und Heimat bedeutet. Und so muss die Erneuerung der gottesdienstlichen Sprache einher gehen mit der Bewahrung des Reichtums biblisch-liturgisch-poetischer Überlieferung. Davon weiß Stock seine Leser in einer unvergleichlich  faszinierenden Sprache zu überzeugen

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