Erzgebirgische Volkskunst

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Handwerkskunst trifft Heimatverbundenheit

Wer an erzgebirgische Volkskunst denkt, hat meistens zwei besonders bekannte Varianten dieser traditionellen Handwerkskunst rund ums Erzgebirge vor Augen: Nussknacker und Räuchermännchen. Und tatsächlich waren und sind es diese beiden Figuren in unterschiedlichster Größe und Ausführung, die bis heute den Ruf und die Berühmtheit der erzgebirgischen Volkskunst sichern und weit über  Deutschland und Europa hinaustragen.

Der Nussknacker – die schaurig-schöne Seite der erzgebirgischen Volkskunst

Eine der berühmtesten Vertreter der erzgebirgischen Volkskunst, die Familie Füchtner, fertigte schon 1865 den ersten Nussknacker in Form eines bunt lackierten, leicht grimmig in die Welt schauenden Mannes an, dessen Phantasieuniform an die Tracht der Bergleute erinnert. Aber den Siegeszug um die Welt tritt der Nussknacker als Inbegriff der erzgebirgischen Volkskunst erst einige Jahre später an. Und zwar im Gefolge eines Sensationserfolgs auf der Bühne: 1892 wird Peter Tschaikowskys Ballett mit der berühmten Nussknackersuite uraufgeführt. Damit sind dem  Nussknacker als Spitzenvertreter der erzgebirgischen Volkskunst insbesondere in Amerika nun Tür und Tor geöffnet und die Nussknackerfiguren erzielen fortan hohe Sammlerpreise.


Räuchermännchen – erzgebirgische Volkskunst mit Sinn für Tradition und Humor

Räuchermännchen verkörpern die freundlich-anheimelnde Variante der erzgebirgischen Volkskunst: Seit 1830 werden diese Figuren im Erzgebirge hergestellt. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit werden sie gerne mit Räucherkerzen, die nach Zimt und Vanille, nach Nelken oder Kardamon riechen bestückt und verbreiten so die rechte Weihnachtsstimmung. Dabei sind die kleinen Männchen ausgesprochen niedlich anzuschauen – ob in der traditionellen Bergmannskluft oder als witzig-cooler Trabifahrer: Auf einzigartige Weise verbinden sie traditionelle erzgebirgische Volkskunst mit humoristischen, schmunzelnden Elementen und sind deshalb nach wie vor als Geschenk – nicht nur zur Weihnachtszeit – bei Alt und Jung sehr begehrt.

Die Weihnachtspyramide – erzgebirgische Volkskunst, die wahre Weihnachtsfreude schenkt

Als Kinder haben wir sie schon bestaunt: Die Weihnachtspyramide, die uns bis heute als Symbol der erzgebirgischen Volkskunst erscheint: Wie von Zauberhand in Bewegung gesetzt, drehen sich Figuren auf einer oder mehreren Ebenen. Natürlich bedarf es dazu der erzgebirgischen Volkskunst in Vollendung: Exakt berechnet und sorgfältig ausgeführt werden muss sie, die Weihnachtspyramide; denn nur dann setzt die Wärme des Kerzenlichts die Figuren in kreisende Bewegung, ohne die leichten Holzflügel anzukokeln, die das Dach der Weihnachtspyramide bilden. Oft werden diese Boten der erzgebirgischen Volkskunst mit Tannenzweigen geschmückt. Kerzen, Tannenduft und die sich langsam drehenden Figuren der Weihnachtspyramide vertreiben so Jahr für Jahr aufs Neue das winterliche Dunkel und werden zum besinnlichen Mittelpunkt weihnachtlicher Vorfreude.

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