Tipps für die Heilige Erstkommunion 2019
Ein persönlicher Leitfaden für Sie und Ihr Kind

Ihr Kind empfängt die Heilige Erstkommunion. Das müssen Sie als Elternteil jetzt wissen.

Inhalt

Was ist die Heilige Erstkommunion?

Kommunion kommt aus dem Lateinischen; communio heißt Gemeinschaft. Christen erinnern mit der Heiligen Kommunion an das letzte Abendmahl, das Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern gehalten hat. Dabei brach er das Brot und forderte die Jünger auf: Immer, wenn ihr an mich denkt, dann brecht das Brot, so wie ich es jetzt breche und denkt daran: So bin ich mitten unter euch. Danach wurde Jesus gefangengenommen und zum Tode verurteilt. Aber Christen glauben, dass Jesus auferstanden ist und diese Auferstehung feiern sie an jedem Sonntag – als Sieg der Liebe über den Tod. Aus Freude darüber, dass Jesus in der Eucharistiefeier zum Brot des Lebens wird, dass er in Brot und Wein tatsächlich bei uns ist und er sich mit uns immer wieder versöhnt, wenn wir dieses Sakrament im Glauben annehmen. Dafür danken wir Gott – nichts anderes bedeutet das griechische Wort Eucharistie: Danksagung! Durch diese besondere Gemeinschaft mit Jesus werden auch die Gläubigen zu einer Gemeinde, die sich gegenseitig hilft. Zu einer Gemeinschaft somit, zu der mit der Erstkommunion dann auch Ihr Kind gehören wird.

Wie wird mein Kind auf die Erstkommunion vorbereitet?

Nach der Anmeldung zur Erstkommunion wird Ihr Kind in einer kleinen Gruppe etwa ein Dreivierteljahr lang auf diesen Tag vorbereitet, bis es dann – am "Weißen Sonntag" – sein großes Fest feiern darf.

Unterricht

Den Unterricht übernehmen dabei nicht ausschließlich die Pfarrer der Gemeinde, sondern zum großen Teil Mütter oder Väter – mann nennt sie Tischmütter oder Tischväter, weil sie Ihr Kind auf dieses erste Mahl am Tisch des Herrn vorbereiten.

Den Unterricht darf man sich dabei nicht wie eine Schulstunde vorstellen, die vor allem Wissen vermitteln will. Ihr Kind soll in einer kleinen Gruppe beim Singen und Spielen, Beten, Feiern und Basteln nicht nur den Ablauf der Erstkommunion und die damit verbundene Symbolik kennenlernen. Es soll Leben und Glauben als Einheit spüren. Und ganz wichtig: Es soll erfahren, wie Danken und Teilen, Sich-Versöhnen und Verzeihen-Können Teil seines christlichen Lebenswegs werden.

Immer gehört zu dieser Gemeinschaft in den Vorbereitungsgruppen die brennende Kerze in der Mitte. Sie kündet vom Leben und Sterben Christi und von seiner Auferstehung als Zeichen der Versöhnung zwischen Gott und den Menschen.

Wer kann Tischmutter oder Tischvater werden?

Fast alle Gemeinden laden Mütter und Väter ein, Tischmutter und Tischvater zu werden und so die Erstkommunion der Kinder selbst vorzubereiten. Dazu brauchen Sie keine besonderen religiösen oder theologischen Kenntnisse. Wenn Sie sich für dieses Amt interessieren, bisher aber keinen besonders engen Kontakt zu Ihrer Kirche und Ihrer Gemeinde hatten, dann nehmen Sie am besten am ersten Elternabend teil und klären mit dem Gemeindeseelsorger ab, wie die Leitung einer solchen Gruppe aussehen soll. Wichtig ist nur, dass Sie gerne mit Kindern arbeiten und Ihnen das Thema "Erstkommunion" am Herzen liegt.

Sie können auch gemeinsam mit einer anderen Tischmutter oder einem Tischvater eine Gruppe leiten – alle Pfarrgemeinden freuen sich über elterliches Engagement und unterstützen Sie gerne. Auch das geistige Rüstzeug erhalten Sie von den Seelsorgern und anderen Hauptamtlichen Ihrer Gemeinde: Darin enthalten sind die Stundenpläne für die Gruppenstunden, entsprechende Bibelstellen, Texte und Lieder sowie Bastel- und sonstige Gestaltungsvorschläge. Außerdem findet ein Vorbereitungstreffen für alle Tischmütter und -väter statt, bei dem der Seelsorger die Inhalte der Kommunionvorbereitung erklärt und Sie alle Fragen dazu stellen können, die Ihnen am Herzen liegen.

Ohne Beichte keine Erstkommunion – muss mein Kind wirklich in den Beichtstuhl?

Vieles ist Ihnen jetzt schon vertrauter, wenn Sie an die Erstkommunion Ihres Kindes denken. Aber ein Hindernis steht immer noch scheinbar unüberwindbar vor Ihnen als Eltern: Muss mein Kind wirklich zur Ohren-Beichte vor der Kommunion? Muss es einem Seelsorger seine allerpersönlichsten Gedanken und Vergehen anvertrauen, nur um zur Erstkommunion zugelassen zu werden? Vielleicht erinnern Sie sich selbst an Ihre erste Beichte mit eher gemischten Gefühlen? Und so wurde aus Ihrer ersten auch Ihre letzte Beichte? Jetzt sind Sie jedenfalls fest davon überzeugt: Meine Sünden mache ich lieber mit Gott und meinem Gewissen aus – und das finde ich auch für mein Kind besser.

Ein Beispiel: Während einer langen Zugfahrt kommen Sie zufällig mit einem wildfremden Mitfahrenden ins Gespräch. Sie sehen sich zum ersten Mal – Ihr Gegenüber weiß überhaupt nichts von Ihnen und am Ende der Zugfahrt kennt dieser Wildfremde Ihre gesamte Lebensgeschichte. Und es hat Ihnen sehr gut getan, sich einem wirklich völlig neutralen Zuhörer anzuvertrauen. Erleichtert verabschieden Sie sich – denn vieles ist Ihnen jetzt klarer.

Eine solche Entlastung will auch die Beichte sein. Sie soll ganz besonders Kinder an Jesus erinnern, der Menschen nicht verurteilt, sondern sie ansieht, ihnen zuhört und ihrem Leben neue Perspektiven eröffnet. Das will auch ein gutes Beichtgespräch. Vielleicht erzählen Sie Ihrem Kind auch: Bei der Beichte geht es gar nicht so sehr darum, was du mit dem Priester besprichst. Sondern darum, was Gott sagt. Ihm darfst du dich anvertrauen mit allen deinen Fehlern und Schwächen. Er spricht dich los von deinen Verfehlungen. Die Lossprechungsworte des Priesters lassen dich diese Versöhnung mit Gott hören. Jetzt ist dein Leben wieder heil und du kannst frohen Herzens neu beginnen.

So verliert die Beichte ihre dunkle und angstvolle Seite. Ihr Kind erfährt stattdessen die hilfreiche und heilende Wirkung. Und es wird seine Erstkommunion feiern im Wissen: Gott nimmt mich an, mit allen meinen Stärken und Schwächen – und er hält zu mir.

Getrennte Eltern – was bedeutet das für die Erstkommunion unseres Kindes?

Wenn Sie getrennt vom Vater oder der Mutter Ihres Kindes leben, Ihr Kind aber möchte, dass beide Eltern bei der Feier seiner Erstkommunion dabei sind, gilt es vor allem eines zu berücksichtigen: Es ist das Fest Ihres Kindes und dahinter sollten, wenn möglich, alle gegenseitigen Vorwürfe, Kränkungen und Verletzungen zurückstehen. Der gemeinsame Besuch des Gottesdienstes, die Versicherung, dass Ihr Kind Ihnen immer sehr wichtig sein wird – auch wenn Sie kein Paar mehr sind – und dass Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind über seine Erstkommunion sehr freuen: Dieses Wissen muss für Ihr Kind im Vordergrund stehen.

Rechzeitiges klären vermeidet Ärger

Sollten einer von Ihnen oder Sie beide mit einem neuen Partner zusammenleben, gilt es zu prüfen, ob Sie gemeinsam an der Feier nach dem Gottesdienst teilnehmen wollen oder können. Scheinbar kleine Dinge wie: Wer kommt mit auf das Erinnerungsfoto? Wer sitzt neben wem? - sollten im Vorfeld geklärt sein, damit Ihr Kind seinen Tag genießen kann – ohne Angst vor befürchteten Konflikten.

Vorbereitungen zur Heiligen Erstkommunion – ganz praktisch

Im Mittelpunkt der Heiligen Erstkommunion steht Ihr Kind! Lassen Sie es deshalb von Anfang an an den Vorbereitungen teilhaben. Fragen Sie zum Beispiel, wen es einladen möchte, was es zu essen geben soll und wie es sich "seinen" großen Tag vorstellt.

Terminplanung:

Erkundigen Sie sich möglichst schon bei der Anmeldung nach dem genauen Datum der Erstkommunion. Der Termin für den "Weißen Sonntag" findet nämlich nicht jedes Jahr zur gleichen Zeit statt; und falls Sie ein Restaurant buchen oder Räumlichkeiten mieten wollen, sollten Sie rechtzeitig mit der Planung beginnen. Als Faustregel gilt: Buchen Sie ca. ein halbes Jahr im Voraus.

Weißer Sonntag - Termine 2019/2020:

  • Erstkommunion 2019 - 28. April 2019
  • Erstkommunion 2020 - 19. April 2020

Vergangene Jahre:

  • Erstkommunion 2018 - 8. April 2018
  • Erstkommunion 2017 - 23. April 2017
  • Erstkommunion 2016 - 3. April 2016

Gästeliste – Wer soll eingeladen werden?

Natürlich ist die Erstkommunion immer auch ein Familienfest. Viele Familien nutzen die Gelegenheit, Großeltern und Paten sowie Tanten und Onkel an die festliche Familientafel zu bitten. Fragen Sie aber auch Ihr Kind, ob es an diesem Tag noch ein paar Freunde einladen möchte. Denn Kinder langweilen sich rasch, wenn es am Tisch nur um "erwachsene" Themen geht.

Feiern mit Rücksicht auf das Familienbudget:

Berücksichtigen Sie bei der Planung unbedingt auch Ihre eigenen (finanziellen) Möglichkeiten: Wie teuer wird ein Essen im Restaurant, wenn Sie im großen Kreis feiern wollen? Können wir vielleicht bei der Gemeinde einen Raum mieten und zumindest teilweise das Essen selber zubereiten? Haben Sie Gäste, die von weither kommen und deshalb eine Übernachtungsmöglichkeit brauchen? Gibt es Alternativen zu einer Hotelbuchung, wenn die eigene Wohnung zu klein ist? Vielleicht bei Freunden oder Verwandten, die mehr Platz zur Verfügung haben? Können ältere Geschwister vielleicht an diesem Tag bei Freunden schlafen, sodass Sie ein Kinderzimmer zum Gästezimmer umwidmen können? Je früher und sorgfältiger Sie diese Planungen anstellen, desto leichter finden sich Lösungen. Wichtig ist auch: Nehmen Sie ruhig Hilfe an, wenn Sie Ihnen angeboten wird – Sie können sich ja bei Gelegenheit revanchieren. Ganz gleich, ob es sich um Übernachtungsmöglichkeiten, Hilfe beim Kochen und Kuchenbacken oder um Kinderbetreuung handelt.

Einladungen:

Sie haben gemeinsam mit Ihrem Kind eine Gästeliste erstellt? Dann suchen Sie jetzt am besten ein Motiv aus, das den Tag der Erstkommunion wie ein Roter Faden durchziehen wird. Es findet sich dann auch auf Einladungskarten und Tischkärtchen wieder, kann zudem die Menükarten schmücken – und wenn Ihr Kind sich für alle erhaltenen Geschenke mit einem Dankeskärtchen bedankt, kann es alle, die dabei waren, noch einmal an das gelungene Fest erinnern.

Der Fisch - ein christliches Symbol

Als Motive bieten sich die Symbole an, die Ihr Kind in der Vorbereitung auf seine Erstkommunion kennengelernt hat. Der Fisch etwa – Geheimzeichen der urchristlichen Gemeinden in Rom, die sich an diesem Zeichen als Christen erkannten. Denn Fisch heißt auf griechisch "Ichthys". Und die griechischen Anfangsbuchstaben dieses Wortes symbolisieren die Gestalt Christi: (I)esus (CH)ristos (Th)eou = Gottes (y)os = Sohn (S)oter = Retter. Somit: Jesus Christus, Gottes Sohn und unser Retter.

Ihr Kind findet diese Geschichte bestimmt spannend – und Sie haben zugleich bei Tisch noch etwas zu erzählen, was sehr gut zur Feier der Erstkommunion passt. Nehmen Sie sich die Zeit, diese Karten zumindest teilweise mit Ihrem Kind gemeinsam zu basteln. Vorlagen finden Sie in vielen guten Bastelgeschäften. Vielleicht helfen ja Freunde oder Verwandte mit geschickten Händen mit? So ist Ihr Kind auch ganz praktisch an den Vorbereitungen für seinen großen Tag beteiligt, wenn es zum Beispiel Glitzerfische ausschneidet und auf vorbereitete Karten klebt. Oder Tischkärtchen malt, die das gleiche Motiv ziert.

Kommunionkerze:

Falls in der Kommuniongruppe Ihres Kindes keine Kommunionkerzen gebastelt werden, können Sie auch einen hochwertigen Kerzenrohling in einem guten Bastelgeschäft kaufen und diese Kerze selbst gestalten. Vielleicht möchte Ihr Kind ja mit Kerzenmalfarben oder mit Wachsplatten genau das gleiche Motiv gestalten, das auch die Einladungs- und Tischkärtchen ziert?

Jedenfalls kommt der Kommunionkerze eine wichtige Rolle zu: Ihr Leuchten zeugt von der großen Freude daran, mit Jesus Mahl zu halten. In der Kirche wird sie an der Osterkerze angezündet als Zeichen dafür, dass Gottes Freundschaft nie enden wird. Und es ist auch Ihr Kind, das dieses Licht Gottes und die Freude daran in die Welt hineinträgt.

Folgendes findet sich auf einer Kommunionkerze:

  • Vorname & Nachname
  • Motiv
  • Datum der Erstkommunion

Kommunionkleid und Kommunionanzug:

Besonders Mädchen machen sich häufig schon lange Gedanken darüber, wie es aussehen soll: Das Kommunionkleid. Aber auch Jungs sind meist stolz darauf, das erste Mal einen "richtigen" Anzug zu tragen. Erkundigen Sie sich am besten in der Gemeinde, welche "Kleiderordnung" im allgemeinen bevorzugt wird. Um zu verhindern, dass für diese einmalige Gelegenheit zu viel Geld für festliche Kleidung ausgegeben werden muss, veranstalten viele Gemeinden im Vorfeld Flohmärkte mit Kommunionskleidern – und Anzügen.

Manche Gemeinden entziehen sich der "Kommunionsmodenschau" auch ganz und teilen am "Weißen Sonntag" einheitliche weiße Kutten aus, die Jungs und Mädchen über ihrem individuellen Festtagsgewand tragen.

Für Mädchen gilt: Ein Kommunionkleid ist kein Brautkleid, das nur aus viel Stoff, Tüll und Spitze besteht. Ihre Tochter wird sich in einem schlichten weißen Kleid, in dem sie sich gut bewegen kann, wohler fühlen. Eine weiße Strumpfhose und flache weiße Schuhe ergänzen das festliche Outfit. Dazu passt ein kleiner Myrtenkranz im Jahr – bei langen Haaren können auch Myrtenblüten in einen Zopf eingeflochten werden.

Für Jungen gilt: Es muss kein dunkler Anzug sein. Schwarze Hose und heller Blazer sind ebenfalls sehr festlich, ebenso ein grauer Anzug. Wenn Ihr Sohn ein Hemd dazu tragen möchte, darf er dies gerne offen tun - Krawatte oder Fliege sind kein Muss. Dunkle Schuhe dagegen schon – allerdings keine Turnschuhe.

Geschenke zur Erst-Kommunion – geben Sie Tipps an alle, die schenken wollen.

Klar: Zum großen kirchlichen Festtag Ihres Kindes gibt es Geschenke. Gerade Großeltern und Paten, enge Freunde der Familie oder andere, Ihrem Kind nahestehende Menschen, möchten das Richtige schenken und erhoffen sich Tipps von Ihnen als Eltern. Zögern sie also nicht, die Herzenswünsche Ihres Kindes beim Namen zu nennen:

Schenken Sie etwas zusammen

Wünscht es sich ein wirklich tolles Fahrrad? Das aber für eine Person oder eine Familie, die schenken möchte, zu teuer ist? Dann sollen sich ruhig mehrere Personen zusammentun, damit es ein Geschenk wird, worüber Ihr Kind sich ehrlich freut und wofür es dankbar ist. Das kommt auch der Bedeutung einer Erstkommunion entgegen. Ganz ähnlich verhält es sich mit den "ganz besonders tollen Inlinern", für die das Taschengeld niemals reicht oder dem angesagten Skateboard. Ihr Kind darf und soll sich reich beschenken lassen an diesem Tag, an dem es ganz im Mittelpunkt steht.

Aber: Darüber soll es nicht vergessen, was an diesem Tag gefeiert wird. Seine Aufnahme in die Gemeinde, in der es von nun an auch anderen hilft und Menschen unterstützt, denen es nicht so gutgeht. Viele Gemeinden feiern deshalb mit den Erstkommunikanten nach der Erstkommunion noch einen Dankgottesdienst, bei dem die Kinder freiwillig einen Teil – meist der Geldgeschenke – weiterschenken an Bedürftige. Der Personenkreis, der die Spenden bekommt, wird vorher gemeinsam mit den Eltern und Kommunionskindern festgelegt.

Kleine Geschenke vom Herzen

Kleinere Geschenke, die gut zur Erstkommunion passen, sind zum Beispiel Schutzengel in Form einer Halskette oder eines Schlüsselanhängers, Bücher, die sich speziell mit dem Leben und dem Hineinwachsen in die christliche Gemeinde des Kindes befassen, eine Bibel oder auch ein Gotteslob mit entsprechender Schutzhülle. Schöne CDs mit klassischen und modernen Kirchenliedern passen ebenfalls sehr gut zur Erstkommunion und halten die Erinnerung an diesen besonderen Tag noch lange wach.

Zuhause feiern? Das geht nicht ohne Hilfe!

Ein gedeckte Festtafel mit grünen Servietten An Alles gedacht? Deko und Tischdecke sorgen für eine gemütliche und festliche Atmosphäre

 

Wenn Sie die Erstkommunion Ihres Kindes zu Hause feiern wollen, brauchen Sie einen genauen Plan und genügend Unterstützung. Fragen Sie möglichst bereits einige Monate vorher nach, ob Freunde und Freundinnen Sie beim Umräumen, Kochen, Backen und Putzen unterstützen können – und bieten Sie Ihre Hilfe für den Bedarfsfall ebenfalls gleich an.

 

Bedenken Sie dabei auch: Am großen Tag Ihres Kindes sollen Sie mitfeiern können – und nicht alle fünf Minuten in der Küche verschwinden müssen, um den nächsten Gang aufzutragen. Und: Nach dem Fest ist vor der Arbeit! Denken Sie daran, sich auch Hilfe fürs Aufräumen zu organisieren, damit nicht die ganze Last auf Ihren Schultern liegt.

Plan B

Sie wollen im Garten oder auf der Terrasse feiern? Rechnen Sie vorsichtshalber mit Wetterumschwung und denken Sie rechtzeitig an den Aufbau eines Partyzeltes o.Ä.

Essen vorbereiten

Bei der Menüplanung hat sich folgende Vorgehensweise bewährt: Die festliche Tafel wird bereits am Vorabend eingedeckt – in Ruhe und mit viel Vorfreude. Gefrühstückt wird am anderen Morgen etwas sparsamer und improvisiert in der Küche. Dann werden Vor- und Nachspeisen selbst zubereitet – gerne mit Hilfe diverser "Heinzelmännchen". Das Hauptgericht dagegen liefert ein Partyservice mit allen benötigten Gerätschaften an, die er später auch wieder abholt.

Konditor oder selber backen?

Ihr Kind freut sich schon auf diese ganz tolle Kommuniontorte? Bestellen Sie sie beim Konditor – und backen Sie selbst die Kuchen, die Ihnen am leichtesten von der Hand gehen. Freunde und Nachbarn werden die Kuchentafel gerne um ihre jeweiligen Lieblingskuchen ergänzen – und dürfen dann am nächsten Tag auf einen Kaffee vorbeikommen und essen, was übrigblieb.

Was gerne vergessen wird ....

Ihr Wohnzimmer ist so umgestellt, dass alle Gäste an der langen Tafel Platz finden – aber: Haben Sie genügend Stühle und Besteck, genügend Geschirr, genügend lange weiße Tischdecken?

Freunde helfen sicherlich gerne aus – und als Tischdecke eignet sich auch ein altes, makellos weißes und frisch gebügeltes Bettlaken.

Für die Kaffeetafel: Gibt es eine große Kaffeemaschine und genügend große Warmhaltekannen? Die heute oftmals vorhandenen Kaffeemaschinen für Einzelportionen eignen sich für große Tafeln eher weniger. Große Kaffeemaschinen befinden sich oft in den Küchen von Gemeindehäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen. Fragen Sie rechtzeitig vorher nach!

Ist außer dem Nachmittagskaffee noch ein Abendimbiss gedacht? Dann muss der Tisch eventuell neu eingedeckt werden – inkl. neuer Tischdecken und Servietten sowie entsprechendem Geschirr, Servietten, Besteck. Denken Sie auch an genügend Getränke wie Wasser, Bier, Wein und Softdrinks. Legen Sie früh eine Einkaufs- und Bevorratungsliste an und gehen Sie diese am besten einige Wochen vor dem großen Fest mit einer Person durch, die ein solches Fest schon einmal organisiert und gefeiert hat.

Viele Dinge fallen einem eher im Gespräch ein als beim Selber-Grübeln. Lassen Sie insbesondere die Liste fürs Menü, die Kaffeetafel, das Abendessen und die Getränke auch von anderen Familienmitgliedern gegenlesen und nehmen Sie Anregungen und Wünsche rechtzeitig auf.

Wenn Sie alle Tipps beherzigen und rechtzeitig mit der Planung anfangen, kann nichts mehr schief gehen. Feiern Sie schön und genießen Sie die Erstkommunion mit Ihren Kindern.
 

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